Willkommen beim Bundeskulturerbe:

beim dauerhaftesten Kabarett-Ensemble Deutschlands!

Seit 1989 hört diese unbeugsame Kabarett-Gruppe nicht auf, der Machtergreifung durch dekadente Comedians erfolgreich Widerstand zu leisten. Ihr Zaubertrank ist ein Gebräu aus

„sprühendem Wortwitz, raschen Wechseln von einem Thema zum nächsten sowie die richtige Mischung aus Schauspiel und Musik“,

wie es vom Qualitätsjournalismus so oder ähnlich unregelmäßig geschrieben wird. Besser auf den Punkt kommt die Jury des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises, die dem Erfolg von inflagranti mit Steuergeldern den Weg geebnet hat [Link zu Früher]:

„Bravourös mit Sprachwitz und Musikalität“

Demoskopische Untersuchungen der letzten Jahrzehnte zeigen: Das Publikum schätzt besonders den konsequent pädagogenfreien Ansatz, die Originalität der Inszenierungen mit und ohne schwäbischen Dialekt, die ins Ohr gehenden Songs und den Spaß, den inflagranti in Räumen aller Art verbreitet. Letzteres liegt auch daran, dass inflagranti nicht vom Kabarett leben muss [Link zu Wir].

Inhaltlich ist der Name Programm: „In flagranti“ heißt „auf frischer Tat“ – wörtlich korrekt „solange das Verbrechen noch brennt“. Zusammengeschrieben ist die Temperatur noch höher: inflagranti packt politische und gesellschaftliche Themen an, die richtig heiß und brandaktuell sind – für einen heilsamen Tanz von Zwerchfell und Gedanken.

Das alles lässt sich noch ganz lange exklusiv buchen [Link zu Kontakt] oder bei öffentlichen Auftritten erleben [Link zu Jetzt]. Denn inflagranti will dauerhaft das dauerhafteste Kabarett-Ensemble Deutschlands bleiben.


„‚Bürgerknall. Baden-Württemberg ist überall.‘ Das war Kabarett in Vollendung.“ – Südkurier

„Wunderbar schräger Humor gepaart mit Sprachwitz und intelligenten Einfällen (…). Zwischendrin serviert inflagranti geniale Songs vom Jazz bis zum Chanson (…)“ – Schwäbische Zeitung

„Das Programm der Tübinger besticht durch Abwechslungsreichtum und Vielfalt. (…) Und gerade die musikalisch untermalten Szenen und die Songs gerieten zweifellos zu den Höhepunkten des Abends.“ – Reutlinger General-Anzeiger

„Gelassen stehen sie auf der Bühne und bringen ihre Sprüche mit knochentrockenem Humor an oder reagieren spontan auf das Publikum. Sprühender Wortwitz, rasche Wechsel von einem Thema zum nächsten sowie die richtige Mischung aus Schauspiel und Musik sind die Stärken der Truppe.“ – Schwäbisches Tagblatt

„Rhetorisch brillant, musikalisch versiert rappen, singen, brabbeln sich die sechs Akteure durch ihre globale Heimat.“ – Gäubote

„Das alles steigert sich (…) zur zunehmend bissigen Rundumschau – so viel Boshaftigkeit hätte man den netten Zeitgenossen, die alle Texte und Lieder selbst schreiben, zuerst gar nicht zugetraut.“ – Esslinger Zeitung

„Der Spagat zwischen Bodenständigkeit und Globalität reizt die Lachmuskeln des Publikums bis zum Äußersten (…) wunderbar schöner, schräger und vor allem schwarzer Humor (…)“ – Nürtinger Zeitung

„Sie alle legen größten Wert darauf, ihre Texte und ihre Musik selbst zu schreiben (…) bravourös mit Sprachwitz und Musikalität.“ – Aus der Laudatio der Kleinkunstpreis-Jury


Wir arbeiten am neuen Programm mit

Uraufführung am 17.10.2026 im Club Voltaire, Tübingen


Wir

Christian Mickeler

Nicht gerade ein Schöngeist, unser Chrischdie, dafür polyglott schwäbisch und (wie er selbst behauptet) hochdeutsch. Er spielt am liebsten seine eigenen Mundarttexte. Texte von anderen adaptiert er bis zur Unkenntlichkeit, meist spielt er eh nur sich selbst, das aber bravourös. Als Hausarzt beherrscht er meisterhaft die Kunst, komplexe Sachverhalte so zu vereinfachen, dass sie verstehbar werden bis von der „Komplexizität“ nichts mehr übrig bleibt und nichts mehr verstanden wird. Das aber auf hohem Niveau.

Was ihn traurig machtimmer weniger Menschen verstehen seinen Dialekt
Was ihm gar nicht schmeckteigene Zigaretten
Das Tolle an Niedersachsendass er dort nicht leben muss

Clemens Malecha

Während andere davon träumen, ihr Hobby zum Beruf zu machen, hat dieses inflagranti-Exemplar es geschafft, den entgegengesetzten Weg zu gehen. Ohne die anwaltlichen Zwänge von Mandanten, Behörden und anderen Bösewichten kann er sich endlich parteiisch, unneutral und absolut einseitig mit allen Arten menschlicher Abgründe kabarettistisch auseinandersetzen. Gerichte werden nur noch kulinarisch vertilgt, ausgewogen statt der Wortwahl nur der BMI. Angestachelt durch seine Schüler und seine Familie und zum Leidwesen der restlichen inflagrantis entspringen seinem Hirn auch nach sechs Dekaden noch Sketch- und Liedtexte, die es – wenn die Kräfte noch reichen – zusammen mit ihm auf die Bühnen der schwäbischen Welt schaffen.

Verlust bedeutet für ihnHaare
Gewinn bedeutet für ihnBauch
Am meisten schluckt erPillen
Auf der Bühne dabei hat er immerseinen Arzt

Gabriele Hoffmann

Die einzige Frau und das Nesthäkchen bei inflagranti und somit immer wieder Projektionsfläche der männlichen Kollegen bezüglich gesellschaftspolitischer Themen wie der drei K: Karriere, Knete und Kwote. Sie lässt sich keiner politischen Richtung zuordnen und bringt damit ihr Umfeld immer wieder zur Verzweiflung. Im eigentlichen Leben ist sie als Beraterin unterwegs und braucht das zum Ausgleich für ihre brotlose kabarettistische Laufbahn. Sie unterstützt und motiviert die Kollegen zum besseren Schauspiel, stringenterer Regie und logischen Texten.

Sie kämpft füreine bessere Aussprache
Was sie an Rottenburg magder intellektuelle Abstand zu Tübingen
Wenn sie Zeit hättewürde sie ihren Rasen kürzer halten
Höhepunkt ihres Lebens4.026m (Piz Bernina)

Mathias Kotowski

Initiator von inflagranti. 1988 wegen „Birne“ Kohl Lust am politisch-kritischen Schreiben, Spielen und Musizieren gekriegt. Seit 1989 schlossen sich ihm tolle Menschen an, die sonst nie zusammen gekommen wären – und die sich gegenseitig nie mehr missen möchten. Er schaut gern nach vorn, obwohl er sich als Historiker hinten besser auskennt. Versucht bei inflagranti ständig mehr oder weniger erfolgreich, Anspruch und Niveau hoch zu halten. Gerne auch mal Slapstick und Comedy, aber alles immer nur mit Substanz. Wenigstens theoretisch. Das fördert, dass inflagranti ein Profil hat und die Programme so wirken, als seien sie aktuell und aus einem Guss.

Sein TraumberufGeisteswissenschaftler an der Universität im dauerhaften Forschungsfreisemester
Sein realer BerufWas mit Menschen
Seine VorbilderMartin Luther, Otto Wels, Seth MacFarlane
Seine LeidenschaftEdelbrand

STEPHAN FUCHS

Schwere Kindheit!
Warum sonst geht einer aus der vollkommenen Geborgenheit beim kabarett inflagranti und in der Altstadt von Tübingen Anfang der 90er freiwillig nach München, also nach Bayern?? Und dann, nach Jahren des schweizerischen Exils, wiederum freiwillig in „den Osten“???
Klar, „Mitwirken am Aufbau eines funktionierenden Sozialismus‘“- wer hat das nicht auch schon propagiert (oder zumindest gedacht)?
Aber halt mit 17 – und nicht mit 37 oder 57.
Bis heute ist der arme Tropf im Osten stationiert und reist lediglich zur politischen Agitation in den kapitalistischen Westen. Nie ohne Kühltäschle wg. Import von schwäbischer Ware, die es in keinem Intershop der Welt gibt.
Schlimm.

An Leipzig mag erdass es kleiner als Paris is´
Für´s Ländle wünscht er sichkein verhageltes Frühjahr
Bei Donald T. könnte ihm gefallenseine baldige massive Hirnblutung
Seine Musikspiegelt seine Stimmung, ergo: Seid besser lieb zu ihm.

der Preis und die Medien

inflagranti ist ausgezeichnet – mit dem Kleinkunst-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg.

Zahlreiche Rundfunkbeiträge, Fernsehauftritte, Buchprojekte und viele Tonträger trugen die durchweg selbst geschriebenen Szenen und Songs der Gruppe in die weite Welt.

Die Programme (seit 1989)

„Resilienztheater“ (2023) – Ertragen ist die Lösung

„Elitekabarett.de“ (2022) – Neunzig%Neu

„Elitekabarett.de“ (2018) – Künstliche Intelligenz statt intelligenter Kunst

„Onkel Benz Preis“ (2012) – Überall ist Bürgerall

„Uschis Asche“ (2007) – Woher und wohin und warum?

„Subcommando Bimberle“ (2004) – Weiter ist unser los

„heim@global“ (2001) – Ich will so bleiben, wo ich bin!

„Hallo DAXi!“ (1998) – Der große Run auf die i-Aktie.

„Nichts held mehr!“ (1996) – Wir basteln uns den ultimativen Helden.

„Wubbel den Schmösl, sonst spüxelt’s! Ein Guckreiz“(1994) – Deutschland am Schlüsselloch: Gaffer marsch!

„Der mit dem Volk tanzt“ (1993) – Volkstrott und Vervolkungswahn.

„Im Dutzend dreckiger“ (1992) – 500 Jahre nach Kolumbus: die Entdeckung Europas.

„Haldeluja! Ein Kippenspiel“ (1991) – Das Leben auf der Kippe.

„Tausend und eine Macht“ (1990) – Gute Macht, lass‘ es uns dämmern.

„Bananadrama“ (1989) – Mauerfall und Fallobst.


Je nach Anlass spielt inflagranti auch kürzere Programme mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.

    Kontakt und impressum

    Kabarett inflagranti
    c/o Mathias Kotowski
    Kalkweiler Tor 6
    Rottenburg

    Fotos:

    Sarah Ruhnau

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